vw-HEUTE, vom 12. Februar 2026
Captives sind weitaus solider aufgestellt als so manch Kritiker der firmeneigenen Versicherer annimmt. Diesen Schluss legt eine aktuelle Untersuchung der aktuariellen Beratungsgesellschaft Meyerthole Siems Kohlruss (MSK) nahe. Captives seien „kein Übergangsphänomen, sondern ein dauerhaftes Instrument im Risikomanagement von Industrieunternehmen“, betont MSK-Aktuarian Lena Porschen. Captives wachsen moderat, sind robust kapitalisiert und verhalten sich bei zentralen Kennzahlen marktkonform, so die Einschätzung der Kölner Fachleute.