Nach den aufsichtsrechtlichen Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk VA) soll ein neu entwickeltes Produkt daraufhin geprüft werden, inwieweit es die Solvabilität des Unternehmens beeinflusst und inwiefern es zur Risikostrategie des Versicherers passt. Dies schließt auch eine Betrachtung ein, welche Auswirkungen das neue Produkt auf die Rückversicherung hat. So ist auch im Kontext von Solvency II das Risikomanagement-System in die Produktentwicklung mit einzubeziehen. Die Anforderungen an einen solchen risikosensiblen Neue-Produkte-Prozess (NPP) lassen sich in Verbindung mit dem ORSA-Prozess der Säule 2 verwirklichen.

Meyerthole Siems Kohlruss unterstützt Unternehmen bei der Umsetzung von Neue-Produkte-Prozessen sowie bei der Integration in den ORSA-Prozess unter Solvency II.