Die 3. Säule von Solvency II bringt durch die regelmäßige aufsichtliche Berichterstattung, bestehend aus

  • dem Bericht über Solvabilität und Finanzlage (Solvency and Financial Condition Report, kurz: SFCR)
  • dem regelmäßigen aufsichtlichen Bericht (Regular Supervisory Report, kurz: RSR),
  • dem  Bericht über die unternehmenseigene Risiko- und Solvabiliätsbeurteilung (ORSA-Bericht) sowie
  • den quantitativen Berichtsformularen (Quantitative Reporting Templates, kurz: QRT),

umfängliche Melde- und Offenlegungsverpflichtungen mit sich. Diese sind teils jährlich teils quartalsweise zu erfüllen und stellen in Umfang und Komplexität eine Herausforderung für die Kapazitäten des Risikomanagements dar. Meyerthole Siems Kohlruss begleitet Erst- und Rückversicherer, Industrieunternehmen und Captives bei der Erfüllung der vielfältigen Anforderungen im Berichtswesen.

Meldewesen

Für größere Kapitalgesellschaften ist etwa der alljährliche Lagebericht, welcher einem bestimmten Leserkreis aus Steuerbehörden und (potenziellen) Investoren die jüngste Geschäftsentwicklung darlegt, ein bereits wohlbekanntes Unterfangen. Im Solvency II-Kontext besteht die Neuerung darin, dass praktisch sämtliche Branchenakteure mindestens einmal jährlich Rechenschaft über ihr Risikoprofil und ihre Solvabilität ablegen müssen. Dabei zählt einerseits (etwa beim regulären RSR) primär die Finanzaufsicht zu den Adressaten, andererseits jedoch (im Falle des SFCR) auch die Versicherungsnehmerschaft. Nutzen Sie mit unserer Unterstützung auch das in der Säule 3 verborgene Potenzial, um Ihren Risikomanagement-Prozess ganzheitlich zu optimieren.